Allgemein

Das „ZAZH Zentrum Altertumswissenschaften Zürich“ ist ein Kompetenzzentrum der Universität Zürich. Es verfolgt das Ziel, Forschung und Lehre im Bereich der Alter­tumswissenschaften über die Fakultätsgrenzen hinweg institutionell zu bündeln und allgemein die Stellung der UZH als Forschungs-Hub für das mediterrane Altertum international zu stärken.

Den Kernbereich des wissenschaftlichen Netzwerkes bilden die Kultur der griechisch-römischen Antike des Mittelmeerraums in all ihren Facetten sowie deren Anregungspotential für die Konstruktion europäischer und aussereuropäischer Identi­täten im Laufe der Jahrhunderte.

Dieser Kernbereich wird auf geographischer Ebene um Syrien und Palästina, Ägypten, den Vorderen Orient, das Alte Indien und das Alte China sowie die an­gren­zenden Gebiete des „Barbaricums“ erweitert. Die zeitliche Achse umfasst neben der Antike auch die Rezeption der Antike. Hierüber hinaus ergeben sich im Bereich der Methodik Kooperationen z. B. mit dem Institut für evolutionäre Medizin und der Abteilung Geographic Information Visualization and Analysis.

Die Ziele des ZAZH sind:

  1. Förderung des wissenschaftlichen Austausches und der Zusammenarbeit zwi­schen den beteiligten WissenschaftlerInnen und Lehrstühlen in Form gemein­samer Forschungsinitiativen, Co-Teaching, Crosslisting, Exkursionen etc.;
  2. Optimierung einer gezielten Nachwuchsförderung, besonders im Bereich des Graduiertenstudiums, durch gemeinsame Veranstaltungen wie Seminare, Kollo­quien, Sommerschulen, Workshops;
  3. Positionierung der Universität Zürich als eines nationalen und europäischen Forschungs-Hubs der interdisziplinären Erforschung des mediterranen Altertums, seiner Grenzgebiete und Kontaktzonen sowie seiner mannigfaltigen Rezeptionen im inner- und aussereuropäischen Kontext;
  4. Kommunikation antike-spezifischer Forschungsthemen und Fragestellungen in der universitären und ausseruniversitären Öffentlichkeit durch Veranstaltungs- und Vortragsreihen;
  5. Ausbau der Beziehungen zu vergleichbaren Forschungszentren und wissen­schafts­politischen Akteuren im In- und Ausland.

Weiterführende Informationen

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